Sehr ärgerlich ist, dass die Stellungnahme zum Bundesverkehrswegeplan bis zum 2. Mai zu erfolgen hat. Die Verweigerung der Dringlichkeit durch die CDU bedeutet deshalb eine Ablehnung. Gerade die Fragen zum Bahnlärm können somit nicht von Rüdesheim gewürdigt werden. Und warum? Weil der Bürgermeister es ablehnt die Mandatsträger zu informieren. Auf den Einwand eines Stadtverordneten, er brauche doch nur mit einem Klick eine Email weiterzuleiten, antwortete er:“da hätte ich ja viel zu tun, wenn ich den ganzen Tag Emails weiterleiten wollte.“ So ist es nun mal in Rüdesheim, ein selbstherrlicher Verwaltungschef, der die Mandatsträger nur unzureichend informiert und wenn es Kritik gibt diese auf die Gremien der Stadt schiebt. So bei den sechs Metallpfeilern im Rhein östlich der Fähre. Als der Fraktionsvorsitzende Barth fragte, wer denn diese hässliche Konstruktion gewählt habe, antwortete der Bürgermeister, dass dies der Beirat der Fremdenverkehrsgesellschaft gewesen sei. Barth, der seit 23 Jahren ununterbrochen diesem Gremium angehörte war darüber sehr überrascht, da der Beirat lediglich für die Bereitstellung der Mittel von 600.000.- Euro um sein Votum gefragt wurde. Die Konstruktion wurde auf Geschäftführerebene beschlossen und Geschäftführer ist alleine Volker Mosler. Moslers Motto für diese Wahlperiode bleibt:“Man muss auch mal die Schuld bei anderen suchen.“ Somit werfen sich die Rüdesheimer Verhältnisse leider nicht ändern. Schade für unsere schöne Stadt.